GeZeitenHus

Es gibt Orte, die nicht gebaut werden. Sie entstehen aus den Zeiten heraus.
Das GeZeitenHus ist aus den vielen, vielen Begleitungen und Gesprächen gewachsen. Wir Frauen haben unsere eigene Kultur nie verloren. Verloren gegangen sind viel mehr die Orte, an denen sie gelebt werden können.
Über die Jahrtausende hinweg, gab es Räume, in denen wir unser Wissen miteinander teilten, Übergänge begleiteten und Erfahrungen weitergaben. Nicht immer nur als Lehre, Methode oder aus Berufung, sondern als selbstverständlicher Teil des Lebens. Denn dieses Wissen gehörte in Frauengemeinschaften.
Heute stehen wir von einer riesigen Fülle an Informationen und erleben zugleich, wie wenig Raum vielen Frauen für ihre eigenen WandlungsZeiten wirklich bleibt. Es fehlt nicht an Büchern, Kursen oder Ratschlägen, es fehlt an Orten der Gemeinschaft.
Das GeZeitenHus versteht sich als ein solcher Ort der Erinnerung.
Gar nicht um eine vergangene Zeit wiederherzustellen, denn die Vergangenheit lässt sich nicht zurückholen, außer in unseren Köpfen. Aber was sich bewahren lässt, ist die Haltung, wie wir uns Frauen einander begegnen, wenn das Leben nach Veränderung ruft.
Diese Haltung ist weitaus älter als jede Methode, sie lebt in den Erinnerungen europäischer Kulturen. Im Norden ebenso wie in den keltischen Landschaften, im Alpenraum oder den alten Überlieferungen des germanischen Raumes. Jeweils mit eigenen Bildern, eigener Sprache und eigenen Geschichten und doch verbindet sie alle eines gemeinsam – die Erfahrung, dass WandlungsZeiten ihren Platz brauchen und Frauen diese Wege seit Anbeginn gemeinsam gegangen sind.
Das GeZeitenHus ist genau dafür ein Ort, an dem WandlungsZeiten ihren Platz haben.
Wenn Dich das GeZeitenHus ruft, schreibe mir Kontakt – im September 2026 öffne ich die Tür – online.
